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Staatssekretär fordert weiteren Ausbau des Ostsee-Adria-Korridors

Der Ostsee-Adria-Korridor kann nur gemeinsam mit der Wirtschaft weiter entwickelt werden. Das betonte der Staatssekretär im Landes- Verkehrsministerium Mecklenburg-Vorpommerns, Sebastian Schröder, am Sonnabend beim Baltik-Forum in Rostock.

Schröder mahnte ein größeres Engagement für den Korridor an. Es sei das Ziel der Landesregierung, mit Hilfe des Korridors eine höhere Wirtschaftsdynamik, mehr Wertschöpfung und mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

Der Ostsee-Adria-Korridor verbindet wichtige Metropolen Europas. Mit Oslo, Stockholm, Kopenhagen, Berlin, Prag, Wien, Bratislava, Budapest und Ljubljana umfasst er neun Hauptstadtregionen.

Im Bereich des Ostsee-Adria-Korridors lebten rund 93 Mio. Menschen, das Bruttoinlandsprodukt liege bei 2,5 Mrd. EUR, sagte Schröder. Eine Studie habe jüngst belegt, dass der Korridor im Vergleich zu benachbarten Nord-Süd-Korridoren durch Europa zu den schnellsten und kostengünstigsten Verkehrsverbindungen gehört und auch in ökologischer Hinsicht überzeugt.(dpa)

Quelle: www.dvz.de, 09.08.2010

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