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Der „Ostsee-Adria-Korridor“ eröffnet gute Potenziale für die Wirtschaft

Rostocker Wirtschaftsgespräche - Quo Vadis Bundesrepublik?

Der Wirtschaftsraum zwischen Skandinavien und der Adria hat das Potenzial, sich zu einer der weltweit wettbewerbsfähigsten Regionen zu entwickeln. Dies bescheinigten die Experten Christian Wiesenhütter, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK zu Berlin, sowie Horst Sauer, Referatsleiter Europäische Raumentwicklung in der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg, am Dienstag (15.12) bei der Veranstaltung „Rostocker Wirtschaftsgespräche - Quo vadis Bundesrepublik?“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Rostock.

Die jüngste Ausgabe der Veranstaltungsreihe widmete sich dem Thema „Ostsee-Adria-Korridor, Potenziale für die Wirtschaft“. „Durch die Erweiterung der Europäischen Union haben sich in den ergangenen Jahren neue Handelsbeziehungen und Warenströme herausgebildet, die gute Bedingungen für die Entwicklung des „Ostsee-Adria-Korridors“ darstellen“, betonte Rolf Paarmann, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Rostock.

Der Korridor hat die größte Dichte von Hauptstadtregionen in Europa mit grenzübergreifender Ausstrahlung und vereint 90 Millionen Einwohner. Paarmann unterstrich: „Gerade die umstrittene Entscheidung zum Bau der festen Fehmarnbelt-Querung in Schleswig-Holstein erhöht die Notwendigkeit zum Ausbau des Korridors über Rostock, um künftig im Wettbewerb der Nord-Süd-Routen vorn dabei zu sein.“

Wichtiges Ziel für 2010 wird es sein, die Verlängerung der prioritären Transeuropäischen Verkehrsachsen 1 und 22 im EU-Kernnetz zu verankern, so Sebastian Schröder, Staatssekretär im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung M-V.

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